Kommentar11. Oktober 2019

Halle: Was wir von einem ”Loser” lernen können


„I killed some, I tried to kill some. Ach. Then I die. Like the loser I am. Fuck.”
(Stephan Balliet, 9.10.2019, bei seinem Amoklauf in Halle)

 

9.10. 2019: Wieder ein antisemitischer Anschlag, diesmal in Deutschland. Der 27-jährige Stephan Balliet aus Sachsen-Anhalt bekennt sich als Judenfeind und beginnt eine lange geplante Hinrichtung von Menschen, die ihm zufällig in den Weg kommen. Öffentlich, per livestream ins Netz übertragen.

Ich habe mich für mein letztes Buch zwei Jahre lang mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Gesinnungen befasst, mir bleibt nichts übrig als diese Tat mit Fakten zu kommentieren, auch wenn mir Trauer und Abscheu eine objektive Analyse nicht leicht machen.

Erstens: Antisemitismus kommt im Paket

Die Auswertung der historischen Daten zum Antisemitismus zeigt, dass er mit realen Lebensverhältnissen nichts zu tun hat. Er ist deshalb auch dort anzutreffen, wo es gar keine oder kaum Juden gibt – wie etwa in Sachsen-Anhalt, wo der Täter von Halle aufwuchs.

Er entspringt vielmehr einem generell feindseligen, angstgeprägten Weltbild: Antisemiten fühlen sich von Feinden umstellt.

Antisemitismus tritt deshalb auch nie alleine auf, sondern im Paket. Und in diesem Paket liegen stets auch andere ausgrenzende Gesinnungen: Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Fremden- bzw. Rassenhass sowie Hass gegen liberale gesellschaftliche Gesinnungen.

  • … siehe das Attentat in Halle: Der Täter leugnet den Holocaust und beschimpft dann mit obszönen Worten die Frau, die er gerade feige ermordet hat. Später äußert er seinen Hass auf „Kanaken“ und „Linke“.
  • … siehe die Gesinnung am rechten Rand der AfD: neben Antisemitismus und Fremdenhass stehen immer auch Antifeminismus, Homophobie und Anti-Liberalismus (Hass auf die „links-grün versifften Gutmenschen“) auf dem Programm.
  • … Antisemitismus ist aber auch prägendes Merkmal des Dschihadismus, anderer autoritärer religiöser Strömungen, aber auch autoritärer Gruppierungen wie Ultra-Fanclubs im Fussballsport. Und auch da liegen die genannten Zutaten in aller Regel in einem Paket zusammen – also Homophobie, Fremdenhass und Verachtung von Frauen.

Kurz, Antisemitismus hat nichts mit Juden, Judentum oder dem jüdischen Glauben zu tun – er steht für geschlossenes autoritäres Denken.

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Zweitens: Antisemitismus hat nichts mit Bildung oder mangelnder Intelligenz zu tun

Wenn es um Antisemitismus geht, ist immer wieder die Meinung zu hören, hier müssten doch Bildungsdefizite vorliegen, die sich durch einen besseren Geschichtsunterricht – oder spätestens durch einen Besuch in einem Konzentrationslager ausgleichen ließen. Oder dass nur Dumme dafür empfänglich wären. Dies ist leider eine Annahme, die Autoritarismusforscher skeptisch sehen. »Für sich allein«, so sagt etwa die bekannte Autoritarismusforscherin Susanne Rippl, »reicht Bildung … zur Prävention gegenüber Vorurteilen nicht aus.« Das bestätigt sich auch in internationalen Vergleichsstudien. So lässt sich in Deutschland unter den Gebildeten zwar insgesamt weniger Antisemitismus messen. Dass das aber nicht allein an der Bildung liegt, zeigt der Blick in andere Länder, wo sich dieser Bildungsbonus nicht nachweisen lässt: Wo man sich in der Gesellschaft einig ist, dass Juden oder Homosexuelle schlechte Menschen sind, spricht der hoch gebildete Arzt über sie genauso schlecht wie der Analphabet. Kurz, so wenig mangelnde Bildung jemanden zum Antisemiten macht, so wenig schützt Bildung vor Antisemitismus.

Drittens: Antisemitismus ist tief in der Persönlichkeit verwurzelt

Schon weiter führt der Blick auf das Innenleben des geschilderten „Pakets“. Seine Inhalte stehen für Abwehr von „anderen“ sowie für die Suche nach einer unverbrüchlichen äußeren Ordnung, die schön sortiert sein muss – nach Geschlecht, Ethnie, Nation und Religion. Und betrachtet man die Träger dieser Haltungen, so begegnet einem der immer gleiche „Typ Mensch“: Er hat eine an Paranoia grenzende Bedrohungs-Angst (kein Wunder hat sich der rechtsautoritäre Abwehrkampf zuletzt sogar auf die Wölfe ausgeweitet), er ist geprägt von Hass und Feindseligkeit, und hat eine eingeschränkte Fähigkeit zu Empathie gegenüber anderen. Nicht der Mangel an Bildung oder geistigem Hubraum ist das Problem, sondern der Mangel an Herz und an innerer Heimat.

Und dieser Mangel kommt nicht von ungefähr. Dahinter stehen – das kann die Psychologie inzwischen auch gut nachzeichnen – die auf dem Lebensweg gemachten Erfahrungen: die Erfahrung mangelnder seelischer Sicherheit, mangelnder Anerkennung und mangelnder Zugehörigkeit. Kurz, was die Abwertung anderer antreibt, ist das eigene Unwert-Empfinden: Du darfst nicht sein, weil ich nicht bin.

Diese Grundlage seiner Gesinnung beschreibt der Täter von Halle selber am besten, ich habe seine Worte, die er selbst bei seinem Amoklauf aufgezeichnet hat, deshalb an den Beginn dieses Beitrags gestellt:

„Ich habe ein paar getötet, ich habe versucht, ein paar zu töten. Ach. Dann sterbe ich. Als der Verlierer, der ich bin. Fuck.“

Viertens: Nicht jeder „Loser“ wird Antisemit, und nicht jeder Antisemit ist gewaltbereit

Das heißt NICHT, und das ist mir wichtig, dass aus jeder gequälten Seele, aus jedem missachteten Kind ein Antisemit wird. Dazu sind die Wege von den äußeren Erfahrungen hin zu inneren Gewissheiten viel zu vielschichtig und ungerade. Auch hält das Leben immer wieder neue Anstriche für die Innenräume der Menschen bereit. Erklären lässt sich aber eine Verletzlichkeit: Menschen mit vielfältigen Enttäuschungserfahrungen sind gegenüber äußeren Versprechungen von Ersatz anfälliger.

Und um nicht nur Gesinnungs- sondern auch Gewalttäter zu werden? Da muss sicherlich noch Weiteres dazu kommen. Nämlich tief greifende, traumatische Entwicklungserfahrungen. Und während auch hier die meisten Menschen mit diesen Erfahrungen trotzdem nicht zum Mörder werden, ist die wissenschaftliche Datenlage doch eindeutig:

Praktisch ALLE antisemitischen (übrigens auch alle dschihadistischen und auch alle sonstigen aus ideologischen Gründen mordende Gewalttäter) sind schwer traumatisierte oder sonstwie psychisch schwer belastete Persönlichkeiten.

Nehmen wir einmal nur die letzten rechtsextremen Terrorakte:

Ich lege meine Hand dafür ins Feuer.

Die Wissenschaft hat es ja schon längst getan. So haben die Sozialwissenschaftler Jillian Peterson and James Densley zuletzt die Ergebnisse ihrer Studie The Violence Project Mass Shooter veröffentlicht, in der sie die mehr als 150 öffentliche Massenmorde in den USA zwischen 1966 und 2018 untersucht haben. Das Ergebnis:

„Die gewaltige Mehrheit der Massenschützen in unserer Studie hat in der frühen Kindheit Traumatisierung und Gewalt erfahren. Dazu gehören das Erlebnis elterlichen Selbstmords, körperlicher oder sexueller Missbrauch, emotionale Vernachlässigung, häusliche Gewalt und/oder schweres Bullying.“

Anders ausgedrückt: Es handelt sich um die tragischsten aller Verlierer – um Kinder, die ihre Kindheit verloren haben.

Wer die Literatur kennt, nach der gerade rechtsautoritär denkende Menschen keine negativen Erinnerungen an ihre Kindheit zulassen, wird diese Befunde gut und gerne so zusammenfassen: Zeig mir das eine Kind, das mit einer guten Kindheit im Gepäck zum Terroristen wurde.

Fünftens und letztens: Schenken wir uns doch reinen Wein ein

NATÜRLICH sind Hetzer wie Björn Höcke geistige Wegbereiter für antisemitische Übergriffe. NATÜRLICH spielen Radikalisierungserfahrungen in geschlossenen rechtsextremen Zirkeln eine Rolle. NATÜRLICH kommt Chatgruppen und Computerspielen eine Rolle zu.

Aber eben keine ursächliche Rolle. All die äußeren Einflüsse brauchen einen inneren Grund, an dem sie sich festhaken können.

Und dieser innere Boden entsteht dort, wo Kinder zu „Verlierern“ gemacht werden. Ob in Familien, in Kitas oder in Schulen.

Wir sollten mehr darüber nachdenken, wie wir sie besser schützen können.

Oder, um es anders herum zu wenden: Der Kampf gegen das menschenfeindliche Paket von Rechts erfordert menschliche Fähigkeiten, die nur unter guten Bedingungen wachsen. Schutz vor Hass bildet sich dort, wo Kinder lernen, anderen Menschen angstfrei, empathisch und zugewandt zu begegnen. Schutz vor Hörigkeit bildet sich dort, wo Kinder mündig und selbstbewusst werden können. Schutz gegen Vorurteile und Ausgrenzung bietet nur die gelungene menschliche Entwicklung.

Was wir dafür tun können?

Das wäre doch die Frage, die wir uns angesichts von Halle stellen müssen.

Dieser Beitrag beruht auf dem Buch „Erziehung prägt Gesinnung. Wie der weltweite Rechtsruck entstehen konnte – und wie wir ihn aufhalten können" des Kinderarztes und Wissenschaftlers Dr. Herbert Renz-Polster.
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19 Kommentare

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  • Martin

    Hallo Herr Renz-Polster. Sie sprechen mir aus der Seele. Ich habe nichts hinzuzufügen. Großartig zusammengefasst. Grüße.

  • Eckhardt Gehde

    Wunderbar zusammengefasst. Klarer und kürzer geht es nicht. Als Psychoanalytiker kann ich noch die Umkehrung ergänzen: Gelingt es, die traumatische Kindheit erfolgreich zu bearbeiten, dann erfolgt sehr wahrscheinlich eine Distanzierung von Hass, Gewalt und Zerstörungsideologien. Das ist mir schon mehrfach aufgefallen.

  • Nicole Klenk

    Wieder einmal so wundervoll geschrieben und klar auf den Punkt gebracht! Danke! Kann ich alles genau so unterschreiben.

  • Monika Kindler

    Sicher ist die „Erfahrung mangelnder seelischer Sicherheit, mangelnder Anerkennung und mangelnder Zugehörigkeit.“ ganz wesenlich Ursache solchen zerstörenden Handelns und für die betreffenden Personen unerträglich. Aber ich frage mich auch:
    Hat der wachsende Antisemitismus nicht auch damit zu tun, dass die Juden die 10 Gebote, oder 10 Weisungen, wie sie sie selbst nennen, in die Welt gebracht haben. Auch die Christen halten die 10 Gebote hoch und orientieren sich daran, jedenfalls die allermeisten, und sind die meist verfolgte Gemeinschaft weltweit. Warum nur empfinden sie viele Menschen als Einengung, statt als Hilfe für ein friedliches und gelingendes Zusammenleben?. Warum sonst wollen die rechtsextremistischen antisemitischen Attentäter Juden treffen?.
    Die fundierten Ausführungen von Dr. Renz-Polster sind sicher richtig. Ich möchte dies nur als Denk-Anregung ergänzen.

  • Christiane

    Oh man. Ich habe den Artikel gelesen und als erstes ist mir ein ehemaliger Bildungsminister von MV in den Sinn gekommen, der sich für Antirechts und Storch Hainer engagiert hat und zeitgleich auf einem Inklusionskongress, darauf hingewiesen hat, dass Schulen weiterhin auch eine Selektionsfunktion haben müssen. Echt schizophren, was die „Elite“ manchmal von sich gibt.

    • Marcus Kerkhoff

      Haben Sie Angst vor dem Terminus „Selektion“?

  • Stefan O.

    Ich vermisse den Gedanken zu Ende gedacht zu haben.
    Die originär auslösenden Faktoren von Gewalt, auf Gewalterfahrungen in der Kindheit und eine anschließende Hörigkeit auf ideologische Hetzer zu reduzieren, ist für mein Verständnis kurzgeschlossen.
    Warum gibt es denn Gewalt, egal in welcher Form, in einer sozialen Gemeinschaft?

    Weil sie akzeptiert, toleriert und praktiziert wird. Und damit meine ich explizit keine Egoshooter, Hooligan-massenschlägereien, Zwangsehen oder Horrorfilme, die nur Nebenwirkungen darstellen.
    Nein.
    Eltern, als Bürger dieses Staates, bekommen von ihren gewählten Vertretern gezeigt, dass Gewalt ein probates Mittel zur Zweckerfüllung ist.
    Welche Form der Gewalt könnte ich meinen?
    Die Liste ist lang und um sie nicht zu langweilen, küre ich hier einige pregnante Beispiele:
    Bundeswehreinsätze im Ausland- Flüchtlingsproduziernde militärische Interventionen die mit Landesverteidigung nichts zu tun haben.
    Steuerpflicht- Unter Androhung von Freiheitsentzug, erpresstes Schutzgeld, dass größtenteils zweckentfremdet wird, für zB. obszöne Bauprojekte, nicht bürgerverschuldete Bailouts, sinnloses Social-engineering , höhere Diäten/Pensionen etc
    Aktuell ausstehende Imfpflicht- Eine von Big-Pharma durchgedrückter Kauf- und Einnahmezwang
    für ungenügend getestete Stoffe, der wahrscheinlich einen epidemieartigen Patientenanstieg zur Folge haben würde….uvmetcetc

    Das alles ist Gewalt, der/die das Volk (ver-)folgt.
    Folgen muss, um Repressalien zu vermeiden.
    Und nun heruntergebrochen,
    was bedeutet das für die Familien:
    Elternteile werden gezwungen ihre Kinder in staatliche Aufbewahrungsstätten abzugeben um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten
    Dieser Zwang birgt Gefahren: Eltern und Kinder werden von einander entfremdet. Die überarbeiteten Eltern sind schnell mit den Kindern überfordert, da sie aufgrund von zeitlicher Trennung nicht mehr mit dem Kind mitwachsen können. Der Bezug ist nach einigen Jahren völlig verloren. Die Tragödie nimmt seinen Lauf und kann nur schwer in gemäßigten Bahnen gehalten werden. Kommen noch degenerierte Verhaltensweisen ins Spiel, ist eine menschliche Katastrophe wie in Halle vorprogrammiert.
    Könnte das Nachahmungspotenzial im eigens legitimerten staatlichen Gewaltmonopol eine Schlüsselposition für Gewaltaufkommen innehaben? Das beantwortet sich jeder nun selbst

    • Thomas Döpp

      Was wollen Sie uns bloß sagen? Uns einer identitären Gruppe anzuschließen?

  • Jule

    In dem Text wird auf Quellen mit Fussnoten verwiesen, leider kann ich aber keine Fussnoten finden?

    • Jo

      Unter dem Text steht „Anmerkungen“. Diese sind eingeklappt, wenn Sie darauf klicken werden sie angezeigt. Alternativ können Sie auch im Text auf die Fußnote klicken.

  • Claudia

    Ich finde es zuviel der Ehre, dass dieser Täter namentlich genannt wird. Ich lade Sie ein den Namen aus dem Artikel zu streichen und allenfalls Täter oder ein anderes Wort zu verwenden.

    • Monika Kindler

      Der Name ist sehr wichtig: Damit wird der VERBRECHER personalisiert und ist somit eine Warnung an andere gleich-Gesinnte.

  • Jonas

    Ein toller Beitrag, der sehr gut das formuliert, was ich emotional und unstrukturiert empfinde. Ich musste beim Lesen auch an Alice Millers „Am Anfang war Erziehung“ denken, in dem ähnliche Gedanken schon vor 40 Jahren formuliert wurden.

  • Tobi

    Sehr interessant zu lesen für einen Laien wie mich! Mir fehlt hier aber noch, dass solche Personen oft auch eine erfolgreiche Karriere als Tierquäler zwischen verkorkster Kindheit und Gewalttaten gegen Menschen durchlaufen haben. Oder ist das nur so ein Mythos, der wissenschaftlich nicht zu belegen ist?

  • Thomas Döpp

    Ein sehr guter Beitrag, finde ich als langjährig tätiger Psychologischer Psychotherapeut.
    Es wird sehr eindringlich auf die Wichtigkeit der vielfältigen (psychologischen) Einflussfaktoren, die sehr früh in unserem Leben wirken, hingewiesen.
    Gleichzeitig wird auch vor einem heutzutage allseits beliebten Determinismus gewarnt, z.B. davor, dass die 3-5-jährigen Loser von heute unausweichlich die 20-25-jährigen Loser von morgen werden.
    Das stimmt eben nicht, weil diese Sichtweise die jeweils einzigartige Persönlichkeit von uns Menschen massiv unterschätzt. Z.B. kann ein Neonazi, der sich liebevoll um eine Katze oder einen Hund kümmert, psychotherapeutisch vielleicht noch irgendwie erreicht werden, weil er in der Lage ist, Empathie zu empfinden.
    Für andere Menschen, die dies leider nicht gelernt haben, ist die „innerliche Erreichbarkeit“ wahrscheinlich nicht oder nur in Ausnahmefälen möglich.
    Wir alle sollten es dennoch versuchen.

  • Anna Fuchs

    Es ist bestimmt was dran an Ihrer Analyse und ich bin immer froh, dass Sie sich regelmäßig für einen würdigen Umgang mit Kindern einsetzen.

    ABER die Täter haben auch wesentlich offensichtlichere Gemeinsamkeiten. Es handelt sich bei allen um weiße Männer. Da muss noch mehr dahinter stecken, denn: BIPoC bzw Frauen machen im Schnitt mindestens so viele Gewalterfahrungen, wie weiße Männer und werden darüber hinaus kollektiv von der Leistungsgesellschaft diskriminiert. Und trotzdem werden sie nicht zu Amokläufern.

  • Siegfried Knauf

    Wie wir rechtsradikalen Terror ( siehe Halle )

    Verhindern können

    Rechtsradikaler Terror läst sich nicht bekämpfen

    Es gibt nur eine Möglichkeit das Problem

    zu lösen

    Alle Gewalttäter ‚ Alle ‚ haben traumatische Kindheits-

    heitserlbnisse wie

    . Gewalterfahrung
    . Lieblosigkeit und Vernachlässigung erlebt
    . In Heimen aufgewachsen
    . Eltern Drogen oder alkoholabhängig

    Man kann nicht per Gesetz Eltern ab morgen dazu ver-
    pflichten liebevoll zu Ihren Kindern zu sein.

    Daher gibt es nur einen
    Lösungsweg

    UNSEREN Kindern im Kindergarten emotionale
    Grundbedürfnisse zu vermitteln

    Wie
    . Zärtlichkeiten
    . Berührungen
    . Streicheleinheiten

    spielerisch mit Puppen oder untereinander dies zu ver-
    Mitteln

    Damit diese Kinder wenn sie eines Tages erwachsen
    sind diese emotionalen Grundbedürfnisse ( Hautkon-
    Takt) an Ihre Kinder weitergeben.

    Und somit den Zulauf zu rechtsradikalen

    Gruppen zu verhindern.

    Würde mich über einen Kommentar dazu freuen.

    Ski
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  • Kim

    Interessant fände ich in dieser Analyse noch den folgenden Punkt: Alle von ihnen genannten Täter sind Männer.
    Sicher werden auch Mädchen in ihrer Kindheit traumatisiert und erfahren Gewalt. Es scheint so, dass sie diese Erfahrungen seltener in Gewalt nach außen tragen.

    Um an einer friedlichen Gesellschaft mit starken und glücklichen Kindern zu arbeiten, finde ich es wichtig, diesen Aspekt zu berücksichtigen. Denn wenn ein so deutliches Muster erkennbar ist, scheint es immer noch große Unterschiede in der Erziehung von Mädchen und Jungen zu geben. Das zu überwinden ist ein wichtiger Teil hin zu einer freien und friedlichen Gesellschaft.

  • Frauke

    Danke für deine Arbeit!! ❤️❤️❤️

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