Zum Thema Entwicklung von
Kindern aus verhaltensbiologischer,
evolutionärer und kulturvergleichender
Sicht sind im Internet vor allem wissenschaftlich orientierte Beiträge zu finden, viele davon
in englischer Sprache.
Hier eine Auswahl:
www.eva.mpg.de/psycho/index_de.html: Webseite der Abteilung für vergleichende und Entwicklungspsychologie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig: Die von dem bekannten US-amerikanischen Primatenforscher Michael Tomasello geleitete Abteilung untersucht, wie sich Denken, Sprache und Kultur bei Primaten und bei Kindern entwickeln.
www.psycho.uni-osnabrueck.de/fachgebiete/euk: Webseite des Fachgebiets „Entwicklung und Kultur“ am Institut für Psychologie der Universität Osnabrück. Die von Heidi Keller geleitete Abteilung untersucht die kindliche Entwicklung in verschiedenen Kulturräumen. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie sich das von Kulturraum zu Kulturraum sehr unterschiedliche elterliche Selbstverständnis und der sehr unterschiedliche Umgang mit Kindern generell erklären lassen.
www.gfanet.de: Die von dem Verhaltensforscher Wulf Schiefenhövel geleitete Gesellschaft für Anthropologie versteht sich als Vertretung der humanbiologischen Anthropologie im deutschsprachigen Raum.
www.verhaltensbiologie.com: Webseite der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen. Das von der Biologin Gabriele Haug-Schnabel geleitete Netzwerk von WissenschaftlerInnnen untersucht das typische kindliche Verhalten und berät Eltern, Erzieher und andere Experten über den entwicklungsgerechten Umgang mit dem Kind.
www.hbes.com: Die Human Behavior and Evolution Society ist ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlern aus Biologie, Psychologie und Sozialwissenschaften, die in ihren Forschungen evolutionäre Theorien und Methoden verwenden.
www.mve-liste.de: Deutschsprachige Webseite zum Thema "Menschliches Verhalten in evolutionärer Perspektive". Die Seite enthält vor allem eine Liste mit Adressen von Forschern und Personen, die im Bereich des menschlichen Verhaltens im Kontext der Evolutionstheorie arbeiten.
www.citrona.com/sarahbhrdy.htm: Übersicht zu Person und Werk der US-amerikanischen Primaten- und Verhaltensforscherin Sarah Blaffer Hrdy. Hrdy hat wie kaum eine andere Forscherin das Denken über die evolutionäre Rolle der Mutter beeinflusst. Ihr neues Buch „Mothers and Others“ rundet ihr bisheriges Werk ab, ist allerdings weit weniger „publikumsfreundlich“ geschrieben als das auch ins Deutsche übersetzte „Mother Nature“ (Mutter Natur: Die weibliche Seite der Evolution, Berlin Verlag, 2000).
http://evolution.binghamton.edu/evos/: interessante Webseite der Abteilung für evolutionäre Verhaltensforschung an der US-amerikanischen University of Binghampton, die inzwischen über ihr von David Sloan Wilson geleitete „Evolution Institute“ auch Videos von Vorlesungen zugänglich macht.
www.peabody.harvard.edu/node/40?q=node/43: Webseite des Peabody Museum mit einigen interessanten Fotos der Marshall-Expedition zu den in den 1950er Jahren noch praktisch steinzeitlich lebenden Kung in der Kalahari.
www.erl.ornithol.mpg.de/~fshuman/de/Archiv.html: Zugang zum Humanethologischen Filmarchiv der Max-Planck-Gesellschaft in Andechs. Es ist zu hoffen, dass das bisher erst spärlich aufbereitete Videomaterial in Zukunft breiter zugänglich gemacht werden kann.
www.attachmentparenting.org: Webseite von Attachment Parenting International, einem zur Förderung des „natürlichen“ Umgangs mit Kindern gegründeten Vereins. Schwerpunkte sind Informationen zum Stillen, zum Familienbett (co-sleeping), zum Tragen und zur Eltern-Kind-Bindung.
http://www.nd.edu/~jmckenn1/lab/safe.html: Webseite des Schlafforschers James McKenna, der in seinem Mother-Baby Behavioral Sleep Laboratory an der University of Notre Dame in Indiana/USA die neurobiologischen Grundlagen des Co-sleepings erforscht.
http://www.parentingscience.com/: Auf dieser wirklich inhaltsreichen Webseite unterhält die Humanethologin Gwen Dewar eine ständig aktualisierte Sammlung wissenschaftlicher Artikel zum Thema kindliche Entwicklung aus verhaltensbiologischer Sicht.
http://www.culturalpathways.uni-osnabrueck.de/: In der kindlichen Entwicklung werden universelle Lern- und Verhaltensdispositionen sozusagen mit kulturellem Inhalt „gefüllt“: biology meets culture... (und umgekehrt). Diese Webseite der Arbeitsgruppe um Heidi Keller gibt wunderschöne Beispiele aus der kulturvergleichenden Forschung.